Welche Mindestmaße und Schonzeiten gelten in Hamburg? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 11:26 Uhr

Die Mindestmaße für Hamburg sind in der Durchführungsverordnung geregelt.

Folgende Arten dürfen in Hamburg nur gefangen werden wenn sie die angegebenen Mindestmaße, gemessen von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse überschreiten und nur außerhalb der angegebenen Schonzeiten, in denen sie nicht gefangen werden dürfen:

Art Lateinische Bezeichnung Mindestmaß Schonzeiten Bemerkungen
Aal (Anguilla anguilla) 45 cm
Äsche (Thymallus thymallus)

35 cm

01. Januar bis 15. Mai
Barbe (Barbus barbus) 35 cm
Bachforelle  (Salmo trutta fario)

30 cm

15. Oktober bis 15. Februar
Döbel (Leuciscus cephalus) 25 cm
Flunder (Platidithys flesus) 20 cm
Hecht (Esox lucius) 
50 cm 01. Januar bis 15. Mai
Karpfen (Cyprinus carpio) 35 cm
Lachs (Salmo salar) 60 cm 15. Oktober bis 15. Februar Gesetzliche Regelungen zum Artenschutz beachten
Meerforelle (Salmo trutta trutta) 35 cm 15. Oktober bis 15. Februar Gesetzliche Regelungen zum Artenschutz beachten
Aalquappe od. Rutte (Lota lota) 35 cm
Rapfen (Aspius aspius) 40 cm
Schlei (Tinca tinca)
25 cm
Wels  (Silurus glanis) 70 cm 01. Mai bis 30. Juni 
Zander (Stizostedion lucioperca)
40 cm 01. Januar bis 15. Mai
Zope (Abramis ballerus) 30 cm

 

 

Ausnahmen:

1.       Fische die zum Zwecke der Wiederaussetzung in andere Gewässer gefangen werden.

2.       Fische die in gewerblichen Fischzuchtbetrieben in geschlossenen Gewässern gefangen werden.


Werden Fische entgegen den Fangverboten gefangen, sind sie unverzüglich mit der gebotenen Sorgfalt wieder in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 16:00 Uhr
 

Gewässer-Notruf Hamburg


Sie haben ein Fischsterben oder eine Gewässerverschmutzung beobachtet?

Melden Sie uns solche Ereignisse unter
notruf@asvhh.de

Mitglieder-Login



Copyright Angelsport-Verband Hamburg e.V.
Design und Betreuung BeKom-Design